sobota, 20 czerwca 2015

Fwd: Die Themen der aktuellen Ausgabe für Sie


RESPEKT!

---------- Forwarded message ----------
From: SPIEGEL-Brief <epaper@newsletter1.spiegel.de>
Date: 2015-06-19 18:34 GMT+02:00
Subject: Die Themen der aktuellen Ausgabe für Sie
To: Pascal Alter <pascal.alter@gmail.com>



szmtag
Jetzt den digitalen SPIEGEL mit 50 % Rabatt sichern! Bei Darstellungsfehlern hier klicken!
Die Themen der Woche
Titelbild
Der SPIEGEL
Das Beben
Europas Scheitern: Was es kostet und was danach kommt
- Was macht eigentlich Christian Wulff?
Der Ex-Bundespräsident kämpft um sein Recht auf Rehabilitation
- Schwules Leben wurde in Berlin erfunden
Sagt jedenfalls der US-Historiker Robert Beachy
- In Saudi-Arabien dürfen Frauen jetzt arbeiten
Und das ist eine Revolution
- Roboter im Mittelalter!
Ja, gab es - zumindest ansatzweise
Jetzt am Kiosk!
Zur digitalen Ausgabe

Sehr geehrter Herr Pascal Alter!

Doping im Radsport, da denke ich an meine Begegnung mit Stefan Schumacher, einst einer der besten deutschen Radprofis. Auf einer Pressekonferenz 2007 fragte ich ihn, ob er je gedopt habe. Schumacher sagte nicht Nein; er schüttelte aber den Kopf. Vor zwei Jahren gab er dann im SPIEGEL zu, seit 2001 mit Hormonen nachgeholfen zu haben. Anfang Juli beginnt die Tour de France, erstmals seit vier Jahren wird sie wieder live in der ARD übertragen, die Zeit der öffentlichen Ächtung des Radsports scheint vorbei. Mein Kollege Detlef Hacke ist der Frage nachgegangen, ob die Zuschauer wieder glauben dürfen, was sie sehen: Sind die Fahrer nach den vielen Dopingskandalen sauberer als ihre Vorgänger? Hacke traf die Profis Marcel Kittel und John Degenkolb im Trainingslager, die deutschen Gesichter des Neuanfangs. Kittel sagt: „Das Lager der jungen Fahrer, die anders denken, konnte sich gegen die Alten durchsetzen." Wirklich? Auch Stefan Schumacher galt damals als Gesicht einer neuen, sauberen Generation. Ich weiß noch nicht, ob ich mir die Tour im Fernsehen ansehen werde.

Wer unter der Nervenkrankheit ALS leidet, ist im eigenen Körper gefangen, kann sich nicht mehr bewegen, nicht mehr sprechen. Die meisten Locked-in-Patienten sterben lieber, als regungslos und ohne Kontakt zu ihren Mitmenschen dahinzusiechen. Jetzt gibt es Hoffnung, zumindest ein wenig: Mein Kollege Frank Thadeusz schreibt über einen Neurobiologen, der ALS-Kranke aus der Isolation befreien kann. Mithilfe eines Gedankenlese-Apparats können die Patienten zum Ausdruck bringen, wo sie Schmerzen haben oder auch, was sie gern im Fernsehen gucken würden. Die Geräte messen die Durchblutung des Gehirns. Sie ändert sich je nachdem, ob ein Mensch Ja oder Nein denkt. Eine geniale Idee, eine packende Reportage, nach deren Lektüre ich mich frage: Wo kann man Vorschläge für den Medizin-Nobelpreis einreichen?

Kürzlich erreichte mich eine E-Mail meiner Mutter. Sie schrieb, dass sie gern die Gitarren entsorgen würde, die in meinem Kinderzimmer stehen und dort verstauben. In meiner Jugend spielte ich Bassgitarre in einer Punkrockband. Wir waren mäßig begabt, dafür laut und schnell. Wir spielten Konzerte in leeren Jugendzentren, eine grandiose Zeit. Im neuen SPIEGEL habe ich deswegen sofort das Gespräch mit Patti Smith gelesen. Smith gilt als „Godmother of Punk" und als Ikone des Feminismus. Mein Kollege Thomas Hüetlin hat die 68-Jährige in Berlin interviewt, diesen Sommer ist Smith mit ihrer Band auf Europatournee. Sie spricht über ihre Kindheit mit Hepatitis A, über Konzerte vor 80.000 Menschen und ihren größten Hit („Because the Night"). Mein Lieblingszitat: „Rock 'n' Roll ist die Kunst des Volkes: ein paar Akkorde, jedes Kind, das eine elektrische Gitarre auftreibt, kann in einer Garage mitspielen. Rock 'n' Roll gehört nicht den Königen und Königinnen." Nachdem ich das gelesen hatte, antwortete ich meiner Mutter: „Die Gitarren auf keinen Fall wegwerfen!"

Viel Spaß bei der SPIEGEL-Lektüre wünscht Ihnen

Ihr Lukas Eberle
SPIEGEL-Redakteur

Der aktuelle SPIEGEL jetzt am Kiosk
oder als App für Windows 8, Android, iPhone/iPad, Kindle Fire, BlackBerry Z10 sowie für PC/Mac.
Diese Woche
 
Rhetorik des Schreckens
Mit der Ukrai­ne­kri­se ist die Ost-West-Kon­fron­ta­ti­on zu­rück­ge­kehrt. Bis­her droh­te nur Mos­kau mit der Mo­der­ni­sie­rung sei­ner Atom­waf­fen, jetzt er­wägt auch Wa­shing-ton, wie­der Ra­ke­ten in Eu­ro­pa zu sta­tio­nie­ren.  weiterlesen
 
Christian Wulff
Der ehe­ma­li­ge Bun­des­prä­si­dent lebt wie­der mit sei­ner Frau Bet­ti­na zu­sam­men und wagt jetzt ers­te vor­sich­ti­ge Schrit­te zu­rück in die Öf­fent­lich­keit. Un­ter­wegs mit ei­nem Mann auf der Su­che nach ei­nem neu­en Selbst.  weiterlesen
 
Elizabeth II
Die Kö­ni­gin von Groß­bri­tan­ni­en kommt am Diens­tag zum Staats­be­such nach Deutsch­land. Seit über 63 Jah­ren sitzt sie auf dem Thron. Und wir schau­en ge­bannt auf die­ses prot­zi­ge Mon­ar­chie-Thea­ter.  weiterlesen
 
Außerdem im Handel
Titelbild
zum Angebot
Titelbild
zum Angebot
Titelbild
zum Angebot
Titelbild
zum Angebot
 
Leiser mit Gegenschall
Ex­per­ten des Deut­schen Zen­trums für Luft- und Raum­fahrt kön­nen den Lärm von Flug­zeug­trieb­wer­ken um die Hälf­te re­du­zie­ren. Die ver­blüf­fen­de Me­tho­de der Wis­sen­schaft­ler: Sie boh­ren klei­ne Lö­cher in die Trieb­werks­wand und be­kämp­fen den Krach mit Krach.  weiterlesen
 
Patti Smith
Sie ist eine der großen Fi­gu­ren der New Yor­ker Sze­ne: Dich­te­rin, Sän­ge­rin, Freun­din wich­ti­ger Künst­ler. Im SPIE­GEL-Ge­spräch be­kennt sie sich zum Punk ih­rer An­fän­ge: „Rock 'n' Roll ist die Kunst des Vol­kes."  weiterlesen
 
Schwule Hauptstadt
Im Kai­ser­reich und in der Wei­ma­rer Re­pu­blik war Ber­lin das Zen­trum eu­ro­päi­scher Schwu­ler. Jetzt er­zählt der US-His­to­ri­ker Ro­bert Be­a­chy, wie die Sub­kul­tur ihr Selbst­be­wusst­sein ent­deck­te – und be­haup­tet: Die mo­der­ne Ho­mo­se­xua­li­tät ist eine deut­sche Er­fin­dung.  weiterlesen
 
Zum Inhaltsverzeichnis


© SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG Informationen zum Datenschutz
(....)
Für eine individuelle Kontaktaufnahme nutzen Sie bitte diesen Link.


Herausgeber:
SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG, Ericusspitze 1, 20457 Hamburg.
Telefon 040 3007-2700, Fax 040 3007-857085
Geschäftsführer: Thomas Hass. Sitz und Registergericht Hamburg HRA 61 755



Brak komentarzy:

Prześlij komentarz