sobota, 20 czerwca 2015

Fwd: Newsletter vom 18.06.2015 - Die strategische Flanke (Griechenland-Krise)


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From: German-Foreign-Policy <newsletter@german-foreign-policy.com>
Date: 2015-06-17 20:45 GMT+02:00
Subject: Newsletter vom 18.06.2015 - Die strategische Flanke (Griechenland-Krise)
To: andrzej.czerwinski22@gmail.com


Newsletter vom 18.06.2015 - Die strategische Flanke

BERLIN/ATHEN (Eigener Bericht) - Geostrategische Motive leiten die
deutsche Forderung nach neuen Haushaltskürzungen in Griechenland
zwecks Verbleibs des Landes in der Eurozone. Steige Athen aus der
Währung aus, dann drohten die Eurozone und möglicherweise sogar die EU
weitere Risse zu bekommen, warnt Außenminister Frank-Walter
Steinmeier. Es sei seine "Sorge", dass Berlin und Brüssel dann in der
Weltpolitik "bei vielen Themen nicht mehr ernst genommen werden".
Wolfgang Ischinger, Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, sagt für
diesen Fall auch Einflussverluste in Südosteuropa voraus - gegenüber
Moskau. Spardiktate, wie sie Berlin nun erneut durchsetzen will, haben
die griechische Bevölkerung in bittere Armut gestürzt. Bereits 2012
waren die durchschnittlichen Jahreseinkommen in dem Land um rund ein
Viertel geschrumpft; mittlerweile müssen 250.000 Einwohner kirchliche
Armenspeisungen in Anspruch nehmen. Dass die Bundesregierung die
griechische Eurozonen-Zugehörigkeit dennoch ausgerechnet mit weiteren
Sparprogrammen erreichen will, liegt daran, dass sie die EU durch
Austerität gegen aufstrebende Länder wie China konkurrenzfähig zu
halten sucht: Berlin will sich so globalen Einfluss sichern.

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