piątek, 27 marca 2015

Fwd: Die Themen der aktuellen Ausgabe für Sie


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From: SPIEGEL-Brief <epaper@newsletter1.spiegel.de>
Date: 2015-03-27 18:36 GMT+01:00
Subject: Die Themen der aktuellen Ausgabe für Sie
To: Pascal Alter <pascal.alter@gmail.com>


szmtag
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Die Themen der Woche
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Der SPIEGEL
Ausgeliefert
Ein Pilot, 149 Opfer
- Britischer Humor
Komiker John Cleese über das Recht der Muslime, ausgelacht zu werden
- Technologiekritik
"Circle"-Autor Dave Eggers fordert eine Verfassung für die digitale Welt
- Gnadenlos erfolgreich
Ehemalige Samsung-Arbeiter erkranken an Leukämie
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Liebe Leserin, lieber Leser!

Es fällt mir nicht leicht, Ihnen nach einer Katastrophe, wie sie sich am Dienstag in Südfrankreich ereignet hat, ein Interview mit dem englischen Komiker John Cleese zu empfehlen. Der britische Humor des Monty-Python-Stars wird auch nicht jedermanns Sache sein. Seine lakonische Selbstironie allerdings lässt einen selbst in diesen Tagen schmunzeln. Meinen Kollegen Barbara Supp und Christoph Scheuermann erzählte Cleese, wie peinlich er es fand, als Margaret Thatcher einen seiner Witze im Parlament nachspielte. Servile Toleranz ist nicht Cleese' Sache: Natürlich könne man sich auch über Muslime lustig machen, sagt er; blöd sei nur, dass sie einen hinterher töten. Doch auch Muslime hätten schließlich das Recht, ausgelacht zu werden. Cleese, 75, gibt uns auch etwas Altersweisheit mit auf den Weg: Er zumindest könne das Leben inzwischen genießen, weil er verstanden habe, wie hoffnungslos alles sei. "Die Reichen", so der Schauspieler, der 20 Millionen Dollar Alimente für seine Ex-Frau lockermachen musste, "haben uns im Würgegriff."

Dass die Kritik an Technik längst eine Frage von Zivilcourage ist, zeigt das Gespräch meines Kollegen Thomas Hüetlin mit dem amerikanischen Schriftsteller Dave Eggers. Der Autor des Bestsellers "Der Circle" muss verblüfften Menschen immer wieder erklären, warum er ohne Smartphone auskommt. Eggers versucht auf diese Weise nämlich etwas fast Altmodisches: sich zu konzentrieren. Für das Mantra der digitalen Welt, alles Private zu teilen, hat Eggers nichts übrig. Von lustigen Gimmicks wie Armbändern, die Daten sammeln, profitierten vor allem die Unternehmen, die diese Daten dann weiterreichen könnten. Eggers fordert daher ein Recht auf Datenlöschung, eine Bill of Rights für die digitale Welt. Ohne solche Rechte hätten wir den "Wilden Westen".

Von den Auswüchsen der digitalen Manie profitiert kaum ein Unternehmen mehr als Samsung. Der Umsatz des Konzerns aus Südkorea entspricht einem Viertel der Volkswirtschaft des Landes. Samsung beschäftigt 400.000 Menschen, die Marktanteile seines digitalen Instrumentenkastens sind erstaunlich: Weltweit liegt der Konzern bei Smartphones, LCD-Fernsehern und Speicher-Chips auf Platz eins. Doch es gibt eine Schattenseite dieser Zahlen. Sie hat mit den Arbeitern zu tun, die für diesen Erfolg bezahlen müssen. Mein Kollege Wieland Wagner hat sich auf die Spur ehemaliger Samsung-Mitarbeiter gemacht, die mit Chemikalien hantierten, an Krebs erkrankten und starben. Die Konzernmanager mögen solche Geschichten nicht und tun vieles, damit nicht darüber gesprochen wird. Mitunter tauchten sie sogar am Krankenbett der Betroffenen auf.

Eine erkenntnisreiche SPIEGEL-Lektüre wünscht Ihnen

Ihr Nils Klawitter
SPIEGEL-Redakteur

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Diese Woche
 
Rebellen ohne Plan
Einen gan­zen Abend lang ver­han­del­ten Kanz­le­rin Mer­kel und Grie­chen­lands Pre­mier Tsi­pras in Ber­lin, um die ver­här­te­ten Fron­ten im Schul­den­streit auf­zu­lö­sen. Noch hofft die Eu­ro­zo­ne, die Athe­ner Re­gie­rung zum Ein­len­ken zu be­we­gen, doch die Zeit wird knapp. Schon in we­ni­gen Wo­chen könn­te Grie­chen­land das Geld aus­ge­hen.  weiterlesen
 
  Schröders Vorbild
Bis­marck sei eine „vor­bild­li­che Fi­gur", ur­teilt Ex­kanz­ler Ger­hard Schrö­der im SPIE­GEL-Ge­spräch. Der Reichs­grün­der, der vor 200 Jah­ren ge­bo­ren wur­de, habe auch „So­zi­al­de­mo­kra­ti­sches" be­wirkt, vor al­lem Frie­den mit dem Za­ren­reich ge­hal­ten. Kri­tisch steht Schrö­der zur ak­tu­el­len Russ­land-Po­li­tik der Eu­ro­pä­er: „Man kann so ein Land nicht aus­gren­zen."  weiterlesen
 
Akie Abe,
Ehe­frau des ja­pa­ni­schen Pre­miers, be­zeich­net sich als „häus­li­che Op­po­si­ti­on" und sorgt für Auf­se­hen, weil sie in To­kio eine Knei­pe er­öff­ne­te – die ihr Mann noch nie be­sucht hat.  weiterlesen
 
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Franck Ribéry,
Pro­fi beim FC Bay­ern, spielt seit acht Jah­ren für den Ver­ein. Er schwärmt von den Fans, die ihn, an­ders als in sei­ner Hei­mat, ver­eh­ren. „Ich will nicht mehr weg." Ein Fran­zo­se, der Deutsch­land schätzt. Wirk­lich?  weiterlesen
 
Raif Badawi,
Blog­ger aus Sau­di-Ara­bi­en, wur­de we­gen „Be­lei­di­gung des Is­lam" zu zehn Jah­ren Haft und 1000 Peit­schen­hie­ben ver­ur­teilt. In ei­nem Brief aus dem Ge­fäng­nis be­grün­det er sei­nen Kampf für Frei­heit und Auf­klä­rung.  weiterlesen
 
Kein Blick zurück im Zorn
Ber­lin war noch ge­teilt, aber auf bei­den Sei­ten der Mau­er blüh­te der Punk-Un­der­ground. Der Ost­ber­li­ner Ramm­stein-Mu­si­ker Fla­ke er­zählt in sei­ner Au­to­bio­gra­fie von den wil­den Ta­gen, und auch der Re­gis­seur Os­kar Ro­eh­ler wid­met sei­ner West­ber­li­ner Ju­gend einen Ro­man so­wie einen Film.  weiterlesen
 
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