sobota, 25 lutego 2012

Also sprach Zarathustra - Friedrich Nietzsche 46/46


Cytuję;

Przesłane przez Sibidumbap dnia 26 sty 2012
"Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen." von Friedrich Nietzsche (1844-1900) Philologe, Psychologe, Philosoph, Musiker und Dichter
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Das Nachtlied./10-12
(ibidem, S.402-404)

Das Zeichen.
(ibidem, S.405-408)
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Best of Best
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Friedrich Nietzsche;

Lerntet ihr nun mein Lied? Erriethet ihr, was es will? Wohlan! Wohlauf! Ihr höheren Menschen, so singt mir nun meinen Rundgesang!
Singt mir nun selber das Lied, dess Name ist »Noch ein Mal«, dess Sinn ist »in alle Ewigkeit!«, singt, ihr höheren Menschen, Zarathustra's Rundgesang!
Oh Mensch! Gieb Acht!
Was spricht die tiefe Mitternacht?
»Ich schlief, ich schlief –,
»Aus tiefem Traum bin ich erwacht: –
»Die Welt ist tief,
»Und tiefer als der Tag gedacht.
»Tief ist ihr Weh –,
»Lust – tiefer noch als Herzeleid:
»Weh spricht: Vergeh!
»Doch alle Lust will Ewigkeit
»will tiefe, tiefe Ewigkeit!«
(ibidem, S.402)
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Zu dem Allen sprach Zarathustra nur Ein Wort: » meine Kinder sind nahe, meine Kinder« –, dann wurde er ganz stumm. Sein Herz aber war gelöst, und aus seinen Augen tropften Thränen herab und fielen auf seine Hände. Und er achtete keines Dings mehr und sass da, unbeweglich und ohne dass er sich noch gegen die Thiere wehrte. Da flogen die Tauben ab und zu und setzten sich ihm auf die Schulter und liebkosten sein weisses Haar und wurden nicht müde mit Zärtlichkeit und Frohlocken. Der starke Löwe aber leckte immer die Thränen, welche auf die Hände Zarathustra's herabfielen und brüllte und brummte schüchtern dazu. Also trieben es diese Thiere. –
Diess Alles dauerte eine lange Zeit, oder eine kurze Zeit: denn, recht gesprochen, giebt es für dergleichen Dinge auf Erden keine Zeit –.
(ibidem, S.406/407)

http://gutenberg.spiegel.de/buch/3248/91

http://gutenberg.spiegel.de/buch/3248/92

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