poniedziałek, 22 lipca 2013

Fwd: Antiamerikanismus / Letztes Kino im Engadin / Auf Spurensuche in England



---------- Forwarded message ----------
From: NZZ am Morgen <noreply@nzz.ch>
Date: 2013/7/22
Subject: Antiamerikanismus / Letztes Kino im Engadin / Auf Spurensuche in England
To: Pascal Alter <pascal.alter@gmail.com>


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Anja Grünenfelder
Liebe NZZ-Leserin, lieber NZZ-Leser,

aus Reaktionen auf jüngste Vorfälle – zum Beispiel die erzwungene Landung des bolivianischen Präsidenten Morales – könnte man schliessen, dass die Beziehungen zwischen Lateinamerika und den USA im Argen liegen. Historisch betrachtet, hätten die südamerikanischen Länder auch allen Grund dazu, schreibt unser Korrespondet Tjerk BrühwillerMeinungsumfragen zeigen aber, dass die USA besonders bei den jungen Lateinamerikanern gut ankommen. Antimerikanismus gehöre vielmehr zum rhetorischen Repertoire gewisser Regierungen.


Im südlichen Graubünden wird wohl bald das letzte Kino verschwinden. Das Scala in St. Moritz – seit 80 Jahren an privilegierter Lage gegenüber vom Grand-Hotel «Kulm» gelegen – soll teuren Zweitwohnungen und Ladenlokalen weichen. Gegen die Pläne der Immobiliengesellschaft Mobimo weckt sich nun Widerstand. «In langen Wochen ausserhalb der Saisons, wenn die Tourismus-Hochburg wieder zur Provinz mutiert, ist das Kino oft die einzige Möglichkeit der Abendgestaltung ausserhalb der eigenen vier Wände gewesen», schreibt Kollegin Ruth Spitzenpfeil. Mehr über das Seilziehen um das letzte Engadiner Kino erfahren Sie in unserem Videobeitrag.

Auf Spurensuche begibt sich auch Schriftsteller Norbert Hummelt in seinem Essay. Sein Weg durch Englands Literatur führt ihn von London Richtung Norden.
«Freilich ist es fragwürdig, solche Orte aufzusuchen, an denen andere Menschen starben, während man selbst doch nur den Tag geniessen könnte», schreibt er nach dem Besuch von Ted Hughes Haus, in dem die Frau des englischen Dichters Selbstmord beging. «Zwei Wochen England sind kurz und lang zugleich», resümiert Hummelt. Und nehme man die Pfade hinzu, die in den Büchern stehen, dann scheine es leicht, als könnte man für immer auf der Insel bleiben

 


Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Woche!


Anja Grünenfelder
Stv. Nachrichtenchefin / Teamleiterin Nachrichtenredaktion
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Ist es noch immer nützlich und richtig, mehr Güter, mehr materiellen Wohlstand zu erzeugen? Wäre es nicht sinnvoll, unter Verzichtsleistung auf diesen «Fortschritt» mehr Freizeit, mehr Besinnung, mehr Musse und mehr Erholung zu gewinnen? Wachstum sei ein natürliches Phänomen, meinen Samuel Rutz und Gerhard Schwarz in ihrem Gastkommentar. Die Wachstumsgesellschaft sei ein Auslaufmodell, kontern Irmi Seidl und Angelika Zahrnt in ihrem Gastkommentar. 
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